Wenn eine ganze Nation heuchelt. Grundrente wird kritisiert, Migrantenmilliarden verschwiegen

Wenn eine ganze Nation heuchelt. Grundrente wird kritisiert, Migrantenmilliarden verschwiegen

Von DR. VIKTOR HEESE | Ganz Deutschland ist wegen der Grundrentendebatte in heller Aufregung. Jetzt, wo die Rente verabschiedet wurde, hagelt es Kritik. Die Befürworter bleiben leider in der Minderzahl. Eine „Minimallösung“ wollen einige in ihr sehen. Andere schimpfen, sie sei nicht finanzierbar, ungerecht, leistungsfremd, ein fauler Kompromiss, Kuhhandel, Verstoß gegen das Grundgesetz, fröhliches Verteilen, Respektlos-Rente, Willkürrente und was sonst noch immer. Ist das nicht alles eine große Heuchelei?

Auch der kleine Mann auf der Straße glaubt, gegen die Grundrente sein zu müssen

Dabei heucheln nicht nur die Politik, ihre Systemmedien (Grundrente neuer Talkshow-Star) und die Wirtschaft kräftig. Auch der Kleinverdiener auf der Straße trägt in Interviews seinen Teil dazu bei. Er zahlt zwangsweise „seine“ Rentenbeiträge, genießt aber keine Bevorzugung und schließlich gibt es den Generationenvertrag, der alles regelt. Darüber regt er sich auf.

Leider heuchelt auch der Michel und er weiß das. Er macht sich nicht die Mühe, tiefer nachzuprüfen und stört sich nicht daran, dass es den Generationenvertrag gar nicht gibt. Tun wir dem Mann vielleicht Unrecht, weil der mutige Zahler gar nicht in den Straßeninterviews zu Wort kommt? An seinem Widerstandswillen vermögen allerdings die wenigsten zu glauben.

Warum wurden in Deutschland bis dato bei derart hoher Nachfrage nach Objektivität noch keine unabhängigen Meinungsforschungsinstitute gegründet, die transparent arbeiten, glaubwürdige Statistiken liefern und sich einen Namen gemacht hätten?

Tut die AfD zu wenig, um das Rententhema zu politisieren?

Viele Leser wird überraschen, dass das Gros der Armutsrentner die sie „ausbeutenden“ etablierten Parteien, die die Hungerrenten von knapp 800 Euro zu verantworten haben, selbst wählen. Andererseits beschweren sie sich. Wenn das keine Heuchelei ist?

Obiger traurige Befund soll wohl erklären, warum selbst die AfD die Losung Rentenarmut statt Migrationskosten nicht auf ihre politischen Fahnen schreibt. Bringt die Aktivierung des Rentnerpotentials wirklich zu wenig Wählerstimmen? Es sträubt sich einem, daran zu glauben. Denn das Gegenteil müsste gelten. Der obige Aufruf müsste vielmehr pausenlos wiederholt werden – auch bei den seltenen TV-Auftritten der AfD-Granden – damit er die Chance bekommt, bei den Senioren anzukommen. Das passiert aber nicht.

Hohen Wirkungskreis hätte zweifelsohne ein unabhängiges Fernsehen, das auch die „Oppositionellen“ im reichen Deutschland bislang nicht zu gründen vermochten. Warum geht so etwas nicht? Selbst eine liberale Anstalt nach dem Vorbild des österreichischen Senders „Servus TV“ könnte fürs erste reichen. Letztendlich läuft es auf die Volksweisheiten hinaus: Steter Tropfen höhlt den Stein!

Grundrente statt Migrantenkosten – diese Parole kann nicht oft genug wiederholt werden

Die 1,5 Millionen zukünftigen „Grundrentner“ werden ab 2021 etwa 1,5 Milliarden Euro kosten. Das wären etwa 1000 Euro pro Person jährlich und erbärmlich wenig. So viel kostet ein UMA (unbegleiteter minderjährige Asylant) in gerade einmal vier Tagen. Die Asylindustrie hat hier das lukrative Geschäft voll im Griff. Die Migranten schlagen heute – bundesweite Zahlen zum Tabu-Thema werden nicht ernsthaft eingeklagt – dagegen mit 40 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche. Das entspricht etwa dem Etat des Verteidigungsministeriums.

Fazit

Der Slogan „Grundrente statt Asylkosten“ müsste auf jedem Plakat bei jeder „populistischen Demo“ ganz vorne stehen. Oder ist es mittlerweile jedermann hierzulande egal, ob das Ausland über uns lacht, wenn wir von „den Gästen“ ausgebeutet werden, das Geld für die Bundeswehr, die Mutterrente oder den Sozialen Wohnungsbau fehlt und alle noch gewaltig heucheln. Zählt das „sich selbst betrügen“ zu den deutschen und westlichen Werten?

Grundrente sorgt für Aufruhr, Migrantenmilliarden für Schweigen

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