AfD-Erfolg als Vorbild für Gründung eines Unabhängigen Bürgerfernsehens

AfD-Erfolg als Vorbild für Gründung eines Unabhängigen Bürgerfernsehens

Die politischen Erfolge der AfD kennt jeder. Der blauen Partei ist es gelungen, die Wählermassen in Opposition zum herrschenden System zu bringen. Könnte ein Protestsender (Unabhängiges Bürgerfernsehen) ebenso die Zuschauermassen mobilisieren und das ARD-Monopol brechen? Sicher ist: Die GEZ-Boykotte und die vielen Gerichtsklagen blieben bis jetzt unwirksam. Das neue Bürgerfernsehen müsste unabhängig und objektiv und nicht nur auf AfD-Zuschauer zugeschnitten sein. Von der AfD könnte es dagegen analog lernen, wie man gegen eine mächtige Systemstütze wie die ARD (das gleiche gilt für das ZDF) vorgehen sollte.

1. AfD – kleine Truppe, große Wirkung

Die AfD hat knapp 35.000 Mitglieder, die „Volksparteien“ SPD und CDU mehr als das 15fache. Umgerechnet auf die Stimmenanteile bei der Bundestagswahl 2017 wären die Blauen sieben bis zehn Mal „effektiver“ als die Etablierten. Im Umkehrschluss bedeutet das: um wirksam zu sein (zu werden), ist kein riesiger Parteiapparat notwendig. Hohe Mitgliederzahlen garantieren keinen automatischen Erfolg, wenn Wähler nicht überzeugt sind. Ein Bürgerfernsehen würde daraus lernen: Der Kostenmoloch ARD muss in der Nachrichtensparte nicht besser sein als ein kleiner, kostengünstig und professionell arbeitender Sender. Mit den Nachrichten sollte beim Protestsender begonnen werden, weil hier Volkes Wut die größte ist.

2. Wählerstimmen und Zuschauerquoten vergleichbare Erfolgsindikatoren

Wählerstimmen sind als Erfolgsmesser mit den TV-Zuschauerquoten und den Auflagen im Medienbereich gut vergleichbar. Über den Erfolg entscheidet in beiden Fällen letztendlich der Bürger als „Endabnehmer“. Immer wenn ein neuer Anbieter auf dem politischen oder medialen Markt auftaucht, verstärkt er den Wettbewerb. Die Neuen (AfD, Bürgerfernsehen) werden von den Etablierten (Systemparteien, ARD) aufs Schärfste bekämpft, obgleich sie Träger der Innovation und der Qualitätsverbesserung sind. Das heißt, auch ein Bürgerfernsehen würde von Anfang an vom Monopolisten ARD als populistisch und antidemokratisch diffamiert – darauf muss es sich einstellen. Die „Kampferfahrung“ der AfD mit dem System könnte ihm auch hier zugutekommen.

3. Eine Breitenbewegung „Pro Bürgerfernsehen“ und nicht der GEZ-Boykott ist die Lösung

Während aktive ARD-Gegner zur Waffe „GEZ-Boykott“ greifen, schalten passive Zeitgenossen einfach die Glotze ab. Beide Wege sind nicht zielführend. Denn nicht gegendas GEZ-Diktat, sondern für ein Bürgerfernsehen lohnt es sich aufzubegehren. Ein Staatsfernsehen kann schnell auf eine staatliche Finanzierung umgeschaltet werden (GEZ-Gebühren fallen weg, ARD bleibt). Auch der Zuschauer-Boykott beeindruckt die arrogante ARD-Spitze kaum. So bleiben auch die letzten Sticheleien mit der Bargeldzahlung-Idee, über die PI-NEWS berichtete, ohne Auswirkung. Mit einem nächsten Gerichtsurteil kann die Freude beim Zwangszahler schon vorbei ein.

Auch ist zu vermuten, dass sich unter den angeblichen 4,9 Millionen GEZ-Verweigerern – das sind immerhin elf Prozent der 45 Millionen Beitragspflichtigen – viele „unechte Helden“ befinden. Die Rundfunkbeiträge sind in den letzten drei Jahren nur um etwa vier Prozent und nicht um elf Prozent zurückgegangen. Wird da aus Publicity-Gründen gemauert?

Bei einer Massenbewegung mit Demonstrationen sehen die Erfolgschancen anders aus (was leider auch der Fall der Klimaaktivisten zeigt). In der Politik gab es auch im braven Deutschland immer Proteste. Aber erst die AfD-Gründung als eine schlagkräftige Oppositionspartei zeigte im Kampf gegen den Merkelismus Wirkung. Würde sich eine starke und nachhaltig agierende Bewegung „Pro Bürgerfernsehen“ erst etablieren, ließe sich seine Gründung des ersehnten „Protestsenders“ als Endziel nicht mehr verhindern. Bislang ist in dieser Hinsicht nicht viel passiert, obwohl das Wutpotential landesweit enorm ist. Es gibt aber auch Ventile, um dieses abzulassen.

„Streikende“ Zuschauer begnügen sich mit den alternativen Youtube-Kanälen, der Apolitische wird mit seiner Lieblingssendung „Bauer sucht Frau“ abgespeist, der Riese ARD guckt ruhig zu und wartet ab. Angst vor dem Markt braucht er nicht zu haben. Leider können noch so kompetente, aber isolierte und anonyme Kanäle einen Satteliten-Fernsehsender hinsichtlich Zuschauerzahlen, Kontinuität und Programm-Transparenz (Fernsehhefte) nicht ersetzen. So wie viele noch so tapfere Einzelkämpfer eine Armee nicht zu schlagen vermögen. Erst vereint ist man wirklich stark!

4. Finanzierung je nach Fortschritt aus Privatgeldern, Steuermitteln und über die Börse

Wie der Weg von einer unscheinbaren Protestbewegung „Pro Bürgerfernsehen“ zum funktionierenden systemgefürchteten Protestsender aussehen könnte, wird hier in mehreren Beiträgen diskutiert. Zur Erinnerung: Auch die AfD fing vor sechs Jahren klein ein, bevor sie in die Landtage und den Bundestag einzog.

Skeptiker des skizzierten Konzeptes werden wiederholt das alte Finanzierungsargument anführen. Dem ARD-Konzern stehen doch über acht Milliarden Euro Einnahmen zur Verfügung! Auch diese Sichtweise greift zu kurz, was folgende, je nach Entwicklungsphase unterschiedliche Finanzierungsideen zeigen:

  • Startphase: Vereine und organisierte Bewegungen beginnen mit kleinen Beiträgen und Spenden und suchen sich, wenn sie mächtig genug werden und ihr Ziel noch nicht erreicht haben, andere Quellen. Jeder Anfang ist schwer!
  • Gründungsphase: Wenn ein startbereites, öffentlich-rechtliches Bürgerfernsehen steht, müsste dieses einen Teil von dem GEZ-Kuchen abbekommen. Das Geld ließe sich im Zweifelsfalle einklagen, da öffentliches Interesse vorliegt. Hiergegen würde sich der Monopolist besonders vehement wehren. Auch bei einem zehn prozentigen Gebührenanteil dürfte der Newcomer der politisch korrekten ARD die Zuschauerschaaren abjagen.
  • Betriebsphase: Alternativ käme als Starkapital und für später auch eine Finanzierung über die Börse und aus Werbeinnahmen in Frage. Für die Objektivität ist das ungefährlich. Nicht die Kommerzialisierung, sondern die Staatsnähe ist das Problem der heutigen „Lügenmedien“. Dass so etwas funktioniert, wenn es – anders als bei unseren merkeltreuen RTL & Co.! – von der Politik abgekoppelt ist, zeigt die Praxis in den USA und auch Polens.

Die Börsenfinanzierung wäre eine reizende Idee. Otto-Normal-Zuschauer könnte als stolzer Besitzer einer „Fernseh-Aktie“ vor dem Nachbarn prahlen und Multiplikatoreffekte erzeugen. Gäbe es nur eine Million solch glücklicher Kleinaktionäre, – Siemens hat z.B. 690.000 Anteilseigner – die ihre Aktie für 20 Euro zu kaufen bereit wären, wären das Gründungskapital und die Mittel für die dreijährigen Betriebskosten unter Dach und Fach.

Fazit: Eine kompetente Initiatoren-Gruppe müsste mit dem Konzept anfangen – Interessenten dafür melden sich am besten bei PI-NEWS!

» info@pi-news.net

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