Trotz Corona: GEZ-Gebühren sollen ab 2021 um 5% steigen!

ARD-Gehälter sollen „gekürzt“ werden, um ein Prozent in vier Jahren!

Die Monopolisten beim ARD/ZDF kennen bei Gehältern keinen Spaß. Während tausende Deutsche ihre Jobs auch ohne Corona verlieren, verdienen die Fernsehleute – ohne Pensionsdotierungen – im Durchschnitt 92.200 Euro im Jahr, so bei der ARD-Tochter WDR (Graphik unten) – und jammerten wegen einer geplanten Mini-Kürzung. Kritiker der Selbstbedienung schreiben sich seit Jahren die Finger wund, passiert ist aber nichts. Wer als abhängiger Publizist zu tief in den offiziellen Gehaltszahlen stöbert, bekommt Probleme. Deutschland 2020.

Wie geht so etwas? Kein Staatsfunk, aber der Staat bestimmt die Gehälter

Die Deutschen verstehen es sehr gut, sich mit Fiktionen zu arrangieren. Bei der Gesetzlichen Rente reden alle von der heiligen Kuh, dem Generationenvertrag, den es als Papierstück überhaupt nicht gibt. Im Bereich des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks heißen die Fiktionen „Staatsvertrag“ und „unabhängige“ KEF-Kommission (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten), die Gehälter (Pensionen) der Anstalten festlegt. Sollten deutsche Rentner vielleicht eine eigene „Bedarfskommission“ gründen?

Denn die „KEF-Expertenkommission“ setzt sich aus Vertrauten der Landespolitik zusammen. De facto sind somit Angestellte der ARD, des ZDFs und des Deutschlandfunks schlichte Staatsbedienstete mit Sonderstatus. Sie werden allerdings viel üppiger als die Letzten besoldet. Die Politik braucht sie. https://www.merkur.de/leben/geld/gez-rundfunkbeitrag-geld-gebuehren-erhoehung-ard-zdf-gestiegen-ab-2021-ministerium-radio-zr-13596073.html

Warum verdienen WDRler eigentlich dreimal so viel wie ein Durchschnittsdeutscher?

Warum die deutschen TV-Leute im Durchschnitt mehr als DAX-Mitarbeiter, Generäle oder Professoren verdienen, bleibt das süße Geheimnis des politischen Klüngels. Angeblich liegt das an der sich selbst zugesprochenen Kompetenz. Selig wird der, der daran glaubt! Ohne Wettbewerb kann dieses Talent nicht geprüft werden. Vielleicht blieben viele ARD-Stars joblos, müssten sie am freien Markt kämpfen.

Ein Prozent sparen in vier Jahren? Geht es noch frecher! Wie wäre es mit einem Solidaritätsfonds

Die geplanten 60,3 Millionen Euro Einsparungen beim Personalaufwand für die kommenden vier Jahre (2021-2024) sind bei einer Ist-Summe von knapp 6,6 Milliarden Euro (Milliarden nicht Millionen!) für die aktuelle Periode 2017-2020 eine bösartige Farce. Das sind keine ein Prozent! Das ist Vergangenheit. 2021 soll es mit 5% weiter heraufgehen! https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/zur-rettung-der-filmbranche-solidarbeitrag-statt-rundfunkbeitrag-16703988.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Wie wäre es mit einem starken Signal an die Öffentlichkeit durch eine freiwillige Einsparung von zehn Prozent für ein Fonds für Arbeitslose oder Sozialbedürftige? Top-Leute vom WDR wie Tom Buhrow, Eva-Maria Michel und Jörg Schönenborn könnten mit gutem Beispiel vorangehen und ein wenig auf ihre Altersvorsorgeansprüche von 8,5 Millionen Euro verzichten!

Top-Moderatoren werden reich, weil sie durch ihre „Produktionsfirmen“ das Salär bestimmen

Gleicher Apell wäre an die Big Five des Talk-Betriebes (Will, Illner, Maischberger, Plasberg, Lanz) zu richten, die dank ihrer intransparenten „Produktionsfirmen“ – eine hochkarierte Farce im Hause ARD – reich geworden sind. Die Konstruktion, mit eigenem Arbeitgeber einen Leistungsvertrag abzuschließen, kann es nur bei der ARD/ZDF geben. In der Privatwirtschaft rollen dafür die Köpfe.

So etwas geht umgekehrt: Wer die ARD-Gehälter unter die Lupe nimmt, wird als Nazi diffamiert!

Was hinter den Kulissen des ARD-Konzerns wirklich passiert, sickert nicht nach außen – kein Wunder bei diesen Traumgehältern und der Arbeitsplatzsicherheit. Daher ist ein offizieller KEF-Bericht, den wegen seiner 420 Seiten kaum jemand liest, für den Analysten eine Informationsgrube.

Der Autor hatte bei Heise/Telepolis auf der KRF-Basis eine Kurzanalyse verfasst und bekam mächtig Ärger mit den ARD-Oberen, wenngleich nur über Strohmänner. Erst merkwürdige Kommentare „empörter“ Heise-Leser, dann ein ver.di-Schreiben an die Chefredaktion (warum mischten sich die Gewerkschafter ein?), im Nachhinein ein Artikel eines „freien Redakteurs“ ohne Festanstellung mit Nazi-Vorwürfen gefolgt vom Rückzug eines Artikels bei Focus und last but not least Rausschmiss als freier Publizist bei Heise/Telepolis. Noch Fragen Kienzle?

Fazit: Um das ARD-Monopol zu kippen, hilft nur ein Unabhängiges Fernsehen

Kein GEZ-Boykott und keine Bildschirmabstinenz helfen, das Monopol zu brechen, sondern ein durchdachtes Konzept, wie eine Konkurrenz, ein Unabhängiges Bürgerliches Fernsehen, aufgebaut werden könnte. Auf den Versuch kommt es an!

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