NACH DEM WAHLSIEG VON WOLODYMYR SELENSKYJ: IM OSTEN NICHTS NEUES Ukraine: Krawallmacher für Brüssel gesucht!

NACH DEM WAHLSIEG VON WOLODYMYR SELENSKYJ: IM OSTEN NICHTS NEUES  Ukraine: Krawallmacher für Brüssel gesucht!

Ukraine: Krawallmacher für Brüssel gesucht!

 

Die Ukraine soll mit aller Macht in die EU und NATO, solange der Westen das noch durchsetzen kann. Dabei ist es ersichtlich, dass der „kranke Mann Europas“ dort nicht hingehört. Politisch unreif, mit allen Nachbarn verfeindet, ökonomisch ruiniert – das sind seine Erkennungszeichen. Der Sieg von Wolodymyr Selenskyj bei den Präsidentschaftswahlen am Ostersonntag wird daran wohl nicht viel ändern, denn es war keine Richtungswahl. In den Westen darf das Land (noch?) nicht, in den Osten will die Regierung und wollen die Eliten nicht. Bis jetzt.

Aufnahme in die NATO ein politischer Selbstmord

Über die Ukraine wird seit Jahren so viel berichtet, dass es praktisch erscheint, an die politischen Probleme nur in Stichworten, kurzen Video-Beiträgen und polemischen Fragen bzw. Kommentaren zu erinnern. So bleibt die Aufmerksamkeit des Lesers hoffentlich erhalten, der von der Informationsflut müde wird.

Einige der unten skizzierten Sachverhalte mögen dabei schon etwas veraltet sein, die Hauptfragen bleiben dennoch weiter bestehen. Man erinnere sich, wie relativ schnell und friedlich die Transformation von der kommunistischen Plan- in die kapitalistische Markwirtschaft – anfänglich ohne die EU – in Osteuropa verlief. Warum geht das nicht in der Ukraine?

Stichwort 1: Wo bleibt die politische Kultur?

Stellen Sie sich vor, die ukrainische „Parlamentarier“ randalieren genauso im EU-Parlament?

Stichwort 2:      Innere Sicherheit versus Oligarchenherrlichkeit

Auch Poroschenko ist nur ein Oligarch, der mit dem Erzfeind Russland beste Geschäfte macht.

Stichwort 3: Feindschaft der Politelite gegen Russland würde angeheizt werden (mit NATO fühlt man sich stärker)

Was passiert, wenn das Volk die Feindschaft aber nicht mehr will? Laut Umfragen ist die Mehrheit nicht gegen die Russen. Ein zweiter Majdan-Aufstand mit umgekehrten Zeichen als Folge?

Stichwort 4:      Paramilitärische Nationalisten (Asow-Bataillon) wären schwerer zu kontrollieren

Kann eine 3.500 Km lange Grenze zu Russland und Weißrussland vor Provokateuren (auch im ukrainischen Militär) besser überwacht werden, wenn diese glauben, die NATO im Rücken zu haben?

Stichwort 5:      Polen, Ungarn, Rumänen und Slowaken dürften Entschädigungen für ihre an die UdSSR 1945 verlorenen Ostgebiete und bessere Standards für ihre Minderheiten verlangen

Spätestens mit dem NATO/EU-Beitritt würden die Anrainerstaaten die obige Frage stellen, bevor es nach diesem Schlussstrich zu spät ist. Schon heute sind die Beziehungen denkbar schlecht. Ungarn blockiert z.B. NATO-Beschlüsse. Polen erwarten von den Ukrainern – die gerade ihren Kriegsverbrecher Stefan Bandera ehren – Genugtuung für die Massaker von Wolhynien (1943). Es zeigt sich immer wieder, dass die Ukrainer wohl tatsächlich minderheitenfeindlich sind, nicht nur den Russen gegenüber. Kämen sie in die EU, würden sie schnell zu „käuflichen“ Brüssel-Lakaien werden und gegen die „populistischen“ Visegrad-Staaten sein.

Stichwort 6:      Den blanken Nationalismus und die Gewaltbereitschaft müssten die Habenichtse schleunigst ablegen!

Die Denkweise der neuen EU-Aspiranten erinnert bei der Aufstellung der „Liste ukrainischer Feinde“ stark an die islamischen Drohungen. Kann Gerhard Schröder noch ruhig schlafen?

Aufnahme in die EU auch ein ökonomischer Selbstmord

Auch wirtschaftlich sieht es katastrophal aus. Schuld daran, dass die einst reichste Sowjetrepublik und Kornkammer Europas seit 27 Jahren nicht auf die Beine kommt, ist die schwache Staatsgewalt, die allmächtige Oligarchie, die Korruption und das allgegenwärtige Rechtschaos. Während die anderen Nachfolgestaaten in zehn Jahren den UdSSR-Zerfall verkraftet hatten und heute beachtliches Wachstum und Wohlstand aufgebaut haben, bleibt die hofierte Ukraine das Armenhaus Europas. So wie das muslimische Tadschikistan das Armenhaus Asiens bleibt.

Nicht nur westliche Finanzinvestoren flüchten, sondern auch acht Millionen Ukraineremigrierten schon vor Armut aus dem „aussterbenden Land“.

Bei einem monatlichen Durchschnittslohn von 265 US-Dollar und einer Inflation von 14 Prozent ist das kein Wunder.

Die halbherzig angeordneten IWF-Reformen stocken, da außer Sparen und Kürzungen der Regierung wenig einfällt. Die westliche Wirtschaft will sich nicht engagieren, die Chinesen auch nicht. Beim Corruption Perceptions Index 2017 liegt das Land auf Platz 130 von 180 Ländern. Westliche Forschungsinstitute, zu Erfolgsmeldungen verdonnert, melden allenfalls Mini-Fortschritte.

Die Ukraine braucht eine starke (autokratische?) Regierung. Diese ist auch nach der Präsidentenwahl nicht in Sicht.  In Anlehnung an Erich Maria Remarque ist man geneigt zu sagen „Im Osten nichts neues“.

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