Ohne Staatsgelder wäre die Hilfstruppe der Antifa schnell pleite

Ohne Staatsgelder wäre die Hilfstruppe der Antifa schnell pleite

Von DR. VIKTOR HEESE | Über die provozierenden Umtriebe der Amadeu Antonio Stiftung wird regelmäßig berichtet. Ein Blick auf die ausgewählten Themen und Projekte des linken Propagandahauses reicht, um zu erkennen, wo es hier lang geht. Aus den wenigen Geschäftszahlen erkennt der Steuerzahler darüber hinaus, wie viel ihn die staatlich geduldeten Heuchler und Hetzer kosten. Ohne die Staatszuschüsse wäre die Hilfstruppe der Antifa nicht überlebensfähig.

Steuerfinanzierte Stiftungen mauern, dennoch verraten auch wenige Finanzzahlen die Gehälter!

Weltweit tätige politiknahe Stiftungen gedeihen besonders prächtig in Deutschland, hier wegen der regulär fließenden üppigen Staatsgelder von zuletzt 600 Millionen Euro. Die als politische Aufklärungstellen für den Otto-Normalverbraucher zunächst gedachten Einrichtungen erinnern stark an ein mittelgroßes städtisches Unternehmen, das keinen Wettbewerb kennt ist und seine Preise diktiert.

Die zuletzt wegen ihrer „Mitte-Studie“ aufgefallene Friedrich Ebert-Stiftung – in den Führungsgremien sitzen die Politpensionäre Kurt Beck und Hannelore Kraft – beschäftigt z.B. weltweit 672 Mitarbeiter in Deutschland und 106 ausländischen Büros und verwaltet einen Etat von 176 Millionen Euro.

Über die Theorie und Praxis der Stiftungen, ihrer Finanzmacht im Vergleich zu offiziellen Parteibilanzen, ihre Politpensionären/Politversagern und generellen Machenschaften hier mehr.

Anders als bei jeder kleinen Kapitalgesellschaft, die Bilanzen und Ergebnisrechnungen veröffentlichen muss, ist in den Tätigkeitsberichten und auf den Webseiten der Polit-Stiftungen über Finanzen nur Banales zu finden. Dennoch findet der Bilanzkundige auch hier immer etwas Interessantes, zum Beispiel über die üppigen Gehälter wie bei der links-aggressiven Amadeu Antonio-Stiftung (AAS).

Mit 5500 Euro Monatsgehalt (geschätzt) lässt sich sorglos Jagd auf Nazis machen

Die AAS ist mit etwa 30 Mitarbeitern (davon wohl nur die Hälfte fest angestellt) und einem Jahresbudget von 3,2 Millionen Euro nur ein kleiner Fisch, ein Piranha in dem großen Teich der Abzocker.

Grafik: Gehaltsstruktur bei der AAS.

Rechnen wir die 1,73 Millionen Euro Personalkosten für 2017 auf unterstellte 22 Vollstellen um, kommen wir nach Sozialabgaben und evtl. Pensionsrückstellungen auf ein monatliches Gehalt von etwa 5500 Euro pro Vollstelle (wie genau die Gehaltsstruktur aussieht, kann nur detailliertes Zahlenmaterial liefern). Dennoch: Mit 80 Prozent mehr Gehalt als bei einem Durchschnittdeutschen lässt sich ruhig Rassisten und neue Nazis – so wurde selbst die CDU getauft – jagen. Eine hochgradige Heuchelei.

Die ausgewiesen Zahlen weisen zwei weitere Auffälligkeiten aus. Erstens: In 2017 erfolgte eine signifikante Mittelverschiebung von den Honoraren zu den Personalkosten in Höhe von 1,73 Millionen Euro. Die „Umbuchung“ lässt sich nur mit der Angst vor „Subventionskürzungen“ erklären. Denn ein Angestellter hätte im Unterschied zum freien Mitarbeiter auf Honorarbasis einen Arbeitsplatz zu verteidigen. Sollten Kürzungen kommen, wird schnell das Lamento von „Arbeitsplatzbedrohung“ aktiviert.  Zweitens: Fallen die Staatszuschüsse von 2,6 Millionen Euro ganz aus, kann die AAS aus den Reserven (dem Eigenkapital) gerade sechs Monate überleben.

Nur die AfD-nahe Desiderius Erasmus-Stiftung wartet auf ihr Geld

Während die großen und kleinen Fische im staatlichen Subventionenteich munter herumplanschen, soll der AfD-nahen Desiderius Erasmus-Stiftung die Luft abgeschnitten werden. Die stärkste Oppositionspartei im Deutschen Bundestag wartet seit Monaten auf die ihr gesetzlichen zustehenden Mittel von etwa 73 Millionen Euro und musste dieserhalb Klage beim Verfassungsgericht einreichen.

Für die Mittelzuweisung an die Stiftungen sind mehrere Ministerien zuständig. Die AAS wird zum Beispiel primär vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgefüttert. Werden irgendwann die zuständigen Ministerialbeamten für die „Verweigerungsmissbräuche“ – anders wohl als die volkssouveränen Bundestagsabgeordneten, die keine AfD-Parlamentspräsidentin wählen wollten – zur Verantwortung gezogen? Dürfen denn die politisch Korrekten alles auf die Weisungsabhängigkeit („Befehlsnotstand“) abwälzen? Das hatten wir schon mehrmals in unserer Geschichte und es ist schief immer gegangen.

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