Sind die Deutschen feiger als andere Nationen

SIND DEUTSCHE FEIGER ALS ANDERE NATIONEN?  Warum das Migrantentum hierzulande so ungehindert gedeihen kann

Warum das Migrantentum hierzulande so ungehindert gedeihen kann

Mit der Rundum-Versorgung und Merkel kann die Fixierung der Migranten auf Deutschland allein nicht erklärt werden. Der Asyl-Tourismus hätte bei uns niemals das Ausmaß erreicht, würde das Volk opponieren. Weil die Bürger schnell die Märchen von Kriegsverfolgung und der noch existenten „Nazischuld“ durchschauten, ist zu fragen, warum es nach 2015 keinen Widerstand gab. Nur in einer weltweit belächelten Apathie kann das Migrantentum hier so prächtig gedeihen. Sind Deutsche feiger als andere Nationen?

Nicht nur Angela – auch der deutsche Michel ist schuld

„Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient“ – sagte einst der französische Diplomat Joseph Marie de Maistre. So gesehen ist nicht Angela allein schuld an der Migrationsmisere, sondern auch die Millionen von Michels (repräsentieren das Volk). Die Frage, ob es unterhalb der Gewaltschwelle wirksame Widerstandsinstrumente gab, ist einfach beantwortet. Das Volk hat den zivilen Ungehorsam, wie 1989, erst gar nicht gewagt. Es ist traurig, wenn es heute jammert „Was hat diese Merkel nur Deutschland angetan!“. Wo bleibt das „Warum haben wir es zugelassen?“

2015 war es weder einfacher noch schwieriger zu „rebellieren“ als 1989

Das Volk wird diesen Vorwurf nicht hören wollen. Wir leiden ja trotz Angela keine materielle Not, leben im Wohlstand und mit vollem Bauch demonstriert sich schlecht – wird es sagen. Dass nach 2015 Rentenarmut, Wohnungsnot und Massenentlassungen kamen, ist ja nicht ihre Schuld, sondern Trumps, Salvinis und Mays. Auch wird das anständige Volk behaupten, nicht es selber, sondern die verräterischen Eliten, Gutmenschen und gewalttätige Linken sind schuldig. In der DDR hatten wir allein die Staatsmacht gegen uns, heute sind es viele Feinde. So einfach ist die Sache aber nicht.

Denn das sich als Opfer sehende Volk verschweigt, dass es heute das Internet und keine Stasi am Hals hat. Theoretisch erreicht ein Netz-Aufruf Millionen in Windeseile. Früher mussten erst Flugblätter gedruckt und verteilt werden. Hätten die Internauten genügend Mut, könnten sie heute Woche für Woche gegen Merkel & Co. bundesweit gewaltlos demonstrieren. Jede Zeit ist günstig oder ungünstig für eine „Rebellion“.

An dieser Stelle drängt sich der Verdacht auf, das deutsche Volk sei dafür heute „zu feige“? Stimmt das.

„Feigheit“ im Großformat: Demos oft falscher Mut-Indikator

Es wird hierzulande viel demonstriert. Gesteuerte, organisierte, systemfreundliche Großdemos gibt es aber auch in Nordkorea. Ein unpolitischer Ausländer, der nur Demos für das Klima oder gegen den Rassismus sieht, glaubt, in Germanien sei alles in Ordnung. Friede, Freude, Eierkuchen. Und was ist mit den spontanen Dauer-Demos des echten Volkes? Pegida und Bürgerinitiativen versuchen seit Jahren, landesweit eine starke Protestbewegung ins Leben zu rufen. Aber der deutsche Michel will einfach nicht folgen.

Vielleicht geht es ihm so gut, dass er nicht demonstrieren muss. Wohl kaum. Massendemos zur Mietmisere mit Plakaten „Mietwohnungen statt Asylheime“ statt der Drohungen „Enteignet die Miet-Haie“ wären bitter nötig. Warum das nicht passiert, wird nicht am Unwissen, sondern an der Feigheit liegen. Denn gehindert wird das Volk als Masse von niemanden. Einmal geht so etwas am Wochenende, zweitens haben die Millionen Hartz IV-Empfänger auch in der Woche Zeit. Wenn der deutsche Michel aber Angst hat auf der Demo erkannt oder von der Antifa eingekreist zu werden, wird er sich nicht wehren.

Wer beobachtet, wie spontan Volksdemos mit Hunderttausenden Franzosen, Polen, Katalanen oder Griechen verlaufen, muss erneut fragen, ob die Deutschen feiger als andere Nationen sind? Das wäre eine bittere Erkenntnis. 1989 ist die DDR auch als letzter Ostblock-Staat auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Im heutigen Europa sind die anderen „Populisten“ auch schon viel weiter.

Die vielen „kleinen Feigheiten“ im Alltagsleben

Wenn das mit der Mutlosigkeit so ist, sollte man klein anfangen. Das Alltagsleben in Deutschland ist voll von „individuellen Feigheiten“, an denen Eliten, Amts- und Würdenträger aber auch die einfachen Michels gleichermaßen beteiligt sind. Zivilcourage und passiver Widerstand fehlen heute überall.

Weil Mut und Feigheit ansteckend sind, lohnt immer ein Blick darauf, wo das Volk üben kann:

  1. Whistleblowers (kleine „Snowdens“) decken in Büros Rechtsverstöße auf und zeigen ihre Chefs an
  2. Polizisten wenden das Gesetz an, antworten auf Gewalt mit Gewalt, spielen nicht nur Deeskalation.
  3. Rentner und Schüler, die Zeit haben, verteilen permanent Flug- und Infoblätter in der Öffentlichkeit
  4. „Gäste“ produzieren Eklats bei Lanz & Co., vor Kameras, in Kirchen, bei Pressekonferenzen
  5. Selbstverteidigungskurse sind zu fördern, deutsche Jungs verteidigen ihre Mädels in den Discos
  6. Wenn Migranten nach Wild-West-Manier randalieren, ist organisierter Selbstschutz einzusetzen
  7. Proteste von Mietsuchenden vor neuen Flüchtlingsheimen („Auch wir wollen neue Heime!“)
  8. Alternativmedien informieren, wo die “Abwehr“ klappt, verteilen Preise für Zivilcourage

Alles nur Utopien?

Durch Deutschland müsste ein Ruck gehen, der Domino-Effekt fehlt

Die Formen des zivilen Ungehorsams sind vielfältig, man kann sie lernen und andauernd ausprobieren. Osteuropäer haben sie Jahrzehnte lang im Kommunismus praktiziert. Wenn sie konzertiert und massiv eingesetzt werden, ist auch das System machtlos. Klar, die ersten werden Pech haben, wenn sie Justitia in die Hände fallen. Solche Aktionen versprechen aber einen Domino-Effekt. Wer wirtschaftlich nicht viel zu verlieren hat, dem kann auch nicht viel passieren. Das System droht meistens nur mit finanziellen Folgen.

Wenn sich andererseits bei den Multi-Kulti-Gästen herum spricht, dass „die Deutschen sich wehren“, ist der erste Schritt getan. Auch die Integrierten würden helfen und sich freuen, dass endlich etwas passiert.

Was ist mit dem Mut-Gen?

Zum Schluss noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Die Risikofreude soll zum Teil genetisch bedingt sein. Vielleicht hat das Volk etwas von seinen Vorfahren geerbt, was bald zum Tragen kommt?

2 Kommentare

  1. Ich sehe für die fehlende Zivilcourage eine andere Hauptursache. In den zurückliegenden Dekaden von angelsächsisch geprägtem Konsumismus und Globalismus ist das Gefühl, einer Nation oder Kulturgemeinschaft anzugehören, in einem schleichendem Prozess abhanden gekommen, vor allem in Deutschland. Die Eliten orientieren sich bei ihrer Karriere und in ihren persönlichen Lebensentwürfen ganz überwiegend an den USA und an der englischsprachigen Welt. Um Karriere zu machen, ganz gleich auf welchem Feld, ist dies unerlässlich. Der wertegenerierende Mittelstand ist als vollumfänglich vereinnahmter Funktionsträger und Konsument entweder identitätslos oder hat einen Migrationshintergrund. Im privaten Bereich wird bei Letzteren nicht selten auch noch in der dritten und vierten Generation die Herkunftssprache gesprochen und traditionelle Strukturen gepflegt – nicht selten intensiver als im Herkunftsland. Das Prekariat schließlich war und ist bunt gemischt und wurzellos. Es bekennt sich allenfalls noch beim Fußball zu einer Nation und dann normalerweise in einer Art, mit der man sich nicht identifizieren mag. So stellt sich die heute existierende BRD weithin als multiethnisches Siedlungsgebiet dar, in dem lebt, solange es ausreichend Ressourcen für alle gibt. Seine Zukunft dürfte in einer Verwaltungseinheit eines zentralistischen Gebildes namens EU liegen, so wie es von den globalen Geldeliten schon seit langem beschlossen wurde. Ein „deutsches Volk“, das sich dem theoretisch widersetzen könnte, gibt es schlicht nicht mehr.

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