Was tun gegen die Wohnungsmisere? – Ansichten eines Volkswirtes

Was tun gegen die Wohnungsmisere? – Ansichten eines Volkswirtes

Euro-Rettung, Energiewende, Migration – die Ressourcenvergeudung in der Merkel-Ära hat viele Gesichter. Ziehen aber Rezession, Massenarbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Rentnerarmut und hohe Strompreise in Gutbürgers trautes Heim, darf gehofft werden, dass die Wachgerüttelten rebellieren. Hoffentlich ohne soziale Unruhen. Es muss schlimmer kommen, damit es besser wird – ein Ende mit Schrecken… Bis es dazu kommt, darf gefragt werden, was gegen die Wohnungsmisere zu tun ist. Mehr bauen ist richtig aber nicht ausreichend. Unter die Lupe sind wohnungswirtschaftlichen Aspekte zu nehmen.

Migration, Wohnungsnot, „Spekulation“ und Enteignungsgelüste hängen zusammen

Jede Anlage, egal ob in Aktien, Anleihen oder Immobilien, ist eine „Spekulation“, welche Risiken und Chancen birgt. Risikobereitschaft ist aber die Privatsache des Anlegers und gesetzlich nicht verboten. Seinerzeit wurden Spekulationsgeschäfte der Banker angeprangert, weil sie in der Finanzkrise falschgespielt haben. Verluste wurden sozialisiert (Rettungsschirme) und die Gewinne (Bonis für Vorstände) privatisiert. Heute spielen Immobilieninvestoren fair und nutzten die Chancen, welche ihnen Merkels Migrationsparty bietet. Unteres 1 x 1 der Wohnungsmisere wird jeder verstehen:

Migration = Wohnungsverknappung und Preistreiberei an Wohnungsmarkt

 neue Migrantenheime = weniger Ressourcen für den sozialen Wohnungsbau.

 Ohne die zwei Millionen „Neubürger“ gäbe es mehr und billigere Wohnungen, ohne mehr Geld dafür. Übrigens so geschäftstüchtig wie die Wohnkonzerne Vonovia oder Deutsche Wohnen waren (sind) ist auch die clevere Asylindustrie, die betrügt und falschspielt. Während Konzerne im gesetzlichen Rahmen spielen, trickst die „Asylindustriellen“ in großem Stil. Dennoch fühlt sich diese sicher, während in spektakulären Großdemos und aggressiven Enteignungsparolen es dem Polit-System (Grüne, Linke) Aktivisten vorläufig gelungen ist, die Schuld auf den „Spekulanten“ und die „Miet-Haie“ zu richten. Damit ihr Sieg nicht ein endgültiger wird, muss sich der Michel wehren. Unten drei Vorschläge:

Forderungen über soziale Medien pausenlos verbreiten:

Krasse Absurditäten – wie in den Beispielen aus Köln – müssen aufgedeckt und pausenlos in den sozialen Medien als Satire, Parodie, Cartoon oder verbreitet werden. Steter Tropfen…

Beispiel 1: Von der Wiege bis zur Barre hört Michel vom Leistungsprinzip, heute einer Farce. Er verzweifelt bei der Wohnungssuche und erfährt, wie der kinderreiche Ali in neues städtisches Heim bezieht. Dort darf der Neubürger kostenlos bis ans Ende seiner Tage wohnen. Würde Michel mit zwei Kindern vom Baukindergeld 1.200 € pro Kind/Jahr ein solches bauen wollen, braucht er in Köln 150/200 Jahre. Bekäme er Kredit, verlangt das Eigenkapital (20 Prozent) immer noch 50 Jahre Ansparzeit. Solange lebt der arme Malocher nicht! Den kinderreichen Ali plagen solche Sorgen nicht. Vom Tübinger OB Boris Palmer, dass Städte Migranten Wohnraum – so auch in Neubauten – stellen müssen. Das verlangt die Gemeindeordnung, die Obdachlosigkeit verbietet. So entstehen ganze Kleinsiedlungen mit Neubauten, die Michel nur von außen bewundern darf, denn das von der Kommune bezahlte Wachpersonal weist die Neugierigen ab. In Köln waren 2018-2021 297 Millionen Euro für die Schaffung von Unterkünften für Vermeidung von Obdachlosigkeit, insbesondere für Geflüchtete geplant, für den kommunalen Wohnungsbau nur die Hälfte.

Beispiel 2: In der Domstadt belasten die UMA-Privilegierten (UMA = Unbegleitete minderjährige Asylbewerber) die Stadtkasse mit bis 280 Euro pro Tag (Anfrage bei der Stadtverwaltung zu empfehlen). Hier wäre auf folgenden Spar-Idee so lange zu reiten bis sie der letzte Realitätsverweigere mitbekommt: die Kommune darf die eingesparte Asylkosten für den sozialen Wohnungsbau und Bürgerleistungen umwidmen. Das könnte bei den Kommunalwahlen stimmen bringen. Politiker fressen in der Not Fliegen.

Demonstrationen und andere öffentliche Aktivitäten

Gelbwesten machen es vor. Wo bleiben die Demos mit fordernden Plakaten, am liebsten vor den neuen Multi-Kulti-Siedlungen? Auch Flugblätterverteilungen in den Reihen der Wohnungsbesichtigenden würden für Aufregung sorgen, wenngleich für die Initiatoren die Gefahr besteht als „Rassist“ beschimpft zu werfen. Dennoch: Entstünde viel Wirbel, bestünde die Chance, dass das Tabu-Thema in die TV-Talks gelangt. So aber fehlt in jedweder Diskussion über Wohnungsnot der Hinweis, dass die zwei Millionen „Neubürger“ irgendwo untergebracht werden mussten. Wer sich nicht wehrt hat schon verloren!

Politiker medienwirksam provozieren

Warum die Politik nicht provozieren? Eignet sich das Thema „Neubauten für Migranten, Altbauten für Steuerzahler“ doch hervorragend für Videos (für die Nachwelt!) und Broschüren? Selbst die Herausgabe eines farbigen Willkommensatlas mit bundesweiter Nennung aller Neubauten wäre eine nicht teuer aber spektakulär. Kostenlose Exemplare sollten an Bürger bei Demos, Kommunal- und Landtagswahlen, vor dem Bundestag oder selbst – mehrsprachig – vor dem Europäischen Parlament verteilt werden. Ein solches Bilderbuch wäre der unumstößliche Beweis, dass die „deutsche Wohnungsnot eine rassistische Fake News“ und die „Integration der Schutzbefohlenen“ einwandfrei gelungen seien. Auch ausländische Touristen (Japaner, Chinesen, Russen) sind unbedingt in Besitz dieses Souvenir-Exemplars zu bringen. Spätestens wenn eine Gruppe von Ausländern mit dem Taxi die Objekte besichtigen möchten, ist davon auszugehen, dass das Thema angekommen ist.

Multiplikatoreffekte denkbar

Wie wird die Geschichte über die „Feiglinge von heute“ einmal urteilen? Werden vielleicht morgen „neue Mutige“ Deutschland retten und auch Reformen am Wohnungsmarkt initiieren? Möglich ist alles. Denkbar wäre, dass der vorläufige Sieg der Enteignungs-Kommunisten ein Pyrrhussieg ist, weil die Spekulanten, Miet-Haie und letztendlich die Wohnungssuchenden unerwartet Verbündete bekommen:

  1. Medien trauen sich nicht zuletzt wegen der Rezession mehr über die wahren Ursachen der Mietmisere zu diskutieren („Wendehalstheorie“)
  2. Mietsuchende stecken sich von „Populisten“ an und demonstrieren. Auf den Plakaten steht jetzt drauf statt „Enteignet die Miet-Haie“ die Losung „Sozialer Wohnungsbau statt Asylheime“ oder etwas konzilianter „Neue Heime für alle!“ („Erleuchtungstheorie“)
  3. Ratsherren klagen gegen das Land wegen des Asylkostendiktats, bauen keine Asylheime mehr, sondern Wohnungen für Micheline und den Michel („Widerstandstheorie“).

Träumen ist erlaubt!

Bild: https://www.google.com/search?q=miethaie+cartoon&newwindow=1&sxsrf=ALeKk018Ru2AbtI7dan1fj_ASc0t-AmvBQ:1583039691137&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjxl9KzwvjnAhXGQUEAHdv8BOAQ_AUoAXoECCAQAw&biw=1458&bih=794#imgrc=mn6NCno7PMFQjM

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